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Geschichtliches
| 1918 |
Die Firma Josef Bucher wird hier das erste Mal erwähnt.Dachdeckergeschäft und Holzschindelerzeugung mit 3-4
Angestellten.Sägewerk mit einem Einfachgatter
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| 1935 | Kauf Liegenschaft Oberstried mit rund 6000 m2 |
| 1936 | Neubau einer Sägerei mit einem modernen Vollgatter. Neubau einer grossen Heiz- und Holztrocknungsanlage. Kauf eines Lastwagens für den Rundholz und Schnittwarentransport Schneeräumung der Kantonsstrassen. Total 25 Angestellte. |
| 1939 | Am 18. Oktober stirbt der Firmengründer Josef Bucher mit 51 Jahren an einem Herzversagen. Die Geschäftsführung übernimmt sein Bruder Robert. Die damalige Einzelunternehmung wird in eine Kollektivgesellschaft umgewandelt. |
| 1944 | Die Geschäftsführung geht an den Schwiegersohn des Firmengründers, Ludwig Zemp-Bucher über. Die Firma beschäftigt 22 Angestellte. |
| 1945 | Die Dachdeckerei wird aufgegeben und man konzentriert sich mehr auf das Sägewerk, den Holzhandel und die Schindelproduktion. |
| 1950 | Es wird mit der Produktion von Hobelwaren begonnen. |
| 1954 | Josef Bucher, der Sohn des Firmengründers übernimmt die Geschäftsführung. Die Firma beschäftigt 15 Angestellte. |
| 1961 | Ein Grossbrand zerstört die Trockenanlage mit Heizung und ein Teil des Warenlagers. Der Neubau der Trockenanlagen wird mit einer Hobelwerkshalle erweitert. |
| 1964 | Die Firma Josef Buchers’s Erben wird in die Josef Bucher AG umgewandelt. |
| 1965 | Es wird ein Seitenstapler angeschafft und die nötigen Fahrstrassen gebaut. |
| 1981 | Das Sägewerk wird mechanisiert und mit einer Entrindungsanlage erweitert. |
| 1984 | Ein hydraulischer Rundholzsortierkran ersetzt den alten Turmdrehkran. |
| 1987 | Ein neuer Heizkessel vom Typ Kohlbach mit einem Vorschubrost für Grünschnitzel und Rindenabfälle und einer automatischen Beschickung übernimmt die Fernwärmeversorgung der betriebseigenen Gebäude. |
| 1994 | Es wird eine neue
Holzschnitzelfeuerung mit einem
Fernwärmeverbund für die
Schulhäuser Windbühl- und Pfarrmatte sowie für das
Altersheim und zwei Alterswohnblöcke und die ref. Kirche
erstellt. Nutzenergiebedarf rund 1'700'000 kWh
pro Jahr. Markus und Hansjörg Bucher, die Enkel
des Firmengründers übernehmen die Geschäftsleitung. Die Firma beschäftigt 10 Angestellte. |
| 1995-1998 | Zweite und Dritte Etappe des Fernwärmeverbundes mit Anschluss von Gemeindehaus und weiteren Privatobjekten. Anschaffung einer Kappstation und einer Keilzinkanlage zur Herstellung von Fensterholz sowie Inbetriebnahme einer neuen Trockenkammer. |
| 2001 | Das Entlebuch wird durch die UNESCO offiziell zum ersten Biosphären Reservat der Schweiz ernannt. |
| 2002 |
Zertifizierung diverser Holzprodukte
mit der Herkunfts- und Garantiemarke "Echt Entlebuch" Biosphären Reservat. |
| 2003 | Bau einer klimatisierten Lagerhalle mit rund 400 m3
Fassungsvermögen. Erweiterung des Fernwärmenetzes vierte Etappe mit den Anschlüssen der Schreinerei Stadelmann und zwei Mehrfamilienhäuser der gemeinnützigen Wohnbaugenossenschaft von Escholzmatt. Mit einem Jahres-Nutzenergiebedarf von Total 2'400'00 kWh werden pro Jahr rund 3'500 m3 Holzschnitzel, Hobelspäne, Sägemehl und Rinde umweltgerecht entsorgt. Das entspricht ca. 300'000 Liter Heizoel. |
| 2004 | Am 23. Mai stirbt der Seniorchef Josef Bucher unerwartet
nach kurzer Krankheit im Alter von 76 Jahren. Per 16. August wird unser Betrieb mit dem SWISS-Q-LABEL, dem PEFC-LABEL sowie dem FSC-LABEL zertifiziert. |
| 2006 | Anschaffung einer Keilzinkanlage Grecon Ultra TT und
einer Durchlauf- Kappsäge Dimter OptiCut 200. Anbau der Sägerei zur Gewinnung von Lagerfläche und zur Logistikoptimierung. Das alte Silo wird abgebrochen. |